Burnout-SyndromBurnout-Syndrom , im Deutschen auch Ausgebranntsein, bezeichnet einen Fall chronischer Erschöpfung, hervorgerufen durch berufsbezogene Beanspruchung. Burnout wird inzwischen vom deutschen Gesundheitswesen verbindlich als Krankheitsbild anerkannt.
Umweltfaktoren, die das Auftreten des Burnout-Syndroms hervorrufen können, sind vor allem: Einstiegsphasen in den Beruf, Wechsel des Vorgesetzten, Wechsel der Arbeitsstelle, aber auch die Arbeitsbelastung, eine evtl. konfliktreiche Rolle (Sandwich-Position) im Unternehmen, ungeklärte Handlungsspielräume (Rollenkonflikte).
Wie die Auslöser, so sind auch die Symptome vielfältig. Die auftretenden Beschwerden können eher physiologischer Natur sein, wie etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magenkrämpfe. Andere, eher psychische, Symptome sind: Depressionen, Schuldgefühle, völliger Rückzug aus dem sozialen Umfeld, das Gefühl von Kontrollverlust. Ein Patient mit Burnout-Symptomatik muss durch professionelle Hilfe von Psychologen und Ärzten unterstützt werden.
Das Burnout-Syndrom tritt vermehrt in helfenden Berufen (Pflegeberufe, Lehrer, Erzieher) und Berufen mit hohem Leistungsdruck (Manager, Studenten, Schüler, Leistungssportler) auf. Meist führt der Erschöpfungszustand zu Krankschreibung, Arbeitsunfähigkeit oder Frühverrentung. Daneben steht oft die persönliche Verzweiflung und der soziale Rückzug der Betroffenen.
Wenn Sie jemanden kennen, der betroffen ist, oder sich selbst gerne helfen lassen wollen, wenden Sie sich an die Psychologen der Unternehmenswerkstatt.
© Autor: Dr. Michael Kossakowski | Tel: 030 - 543 790 30 |
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