In der Fristenkongruenz deckt sich die Verfügungsdauer des Kapitals mit dem Rückflusszeitpunkt.
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Fristenkongruenz

Fristenkongruenz ist ein Begriff aus der Jahresabschlussanalyse. Unter der Fristenkongruenz versteht man die Tatsache, dass die Nutzungsdauer eines Anlagegegenstandes grundsätzlich die Bezugsgröße für die Laufzeit der entsprechenden Finanzierung sein sollte.

Konkret bedeutet das: langfristig dem Unternehmen zur Verfügung stehendes Vermögen (z.B. Betriebsimmobilie, Maschinen, Fuhrpark) sollte auch langfristig durch Eigenkapital und/oder langfristiges Fremdkapital finanziert sein, kurzfristiges Vermögen wie z.B. Forderungen gegenüber Kunden entsprechend durch kurzfristige Finanzierungsformen (z.B. Kontokorrentkredit).

Hält sich ein Unternehmer nicht an diese grundsätzliche Regel, kann es zu Liquiditätsengpässen kommen. Das geschieht insbesondere dann, wenn Anlagevermögen zu kurzfristig finanziert wurden und die fälligen Rückzahlungsraten nicht ausreichend erwirtschaftet werden konnten. Eine aussagekräftige Liquiditätsplanung kann hier ebenfalls zur Entscheidungsfindung beitragen.
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