MentaltechnikenMentaltechniken sind ursprünglich vor allem im Hochleistungssport angewendete Techniken zur Verbesserung der individuellen Leistungsfähigkeit. Im sportlichen Bereich auch als "ideomotorisches Training" bezeichnet, dient es den Leistungssportlern zur Verbesserung eines bestimmten Bewegungsablaufes durch intensives Vorstellen sowie zur Konzentrationssteigerung.
Ziel des Einsatzes von Mentaltechniken ist es, Hindernisse, Ängste und Begrenzungen zu überwinden. Das Visualisieren des Zielzustandes oder positive Autosuggestion können helfen, eigene unbewusste Negativüberzeugungen aufzubrechen. Das anvisierte Ziel gilt es dann durch die eigene Vorstellung zu "energetisieren", also mit Überzeugung anzureichern. Grundlegende Bestandteile mentaler Techniken sind: Entspannung, Autosuggestion und Visualisierung von Zielen.
Das Prinzip des mentalen Trainings beruht auf der Annahme, dass zirka 90 Prozent unserer Handlungen durch das Unterbewusstsein gesteuert werden: Denken, Fühlen und Handeln laufen hier zusammen. Dementsprechend beeinflusst das, was wir glauben oder uns vorstellen, unser Verhalten - durch unser Unterbewusstsein. Probleme, Schwierigkeiten und Hindernissen fangen hier an, sich zu formieren.
Viele Vorteile, die Mentaltechniken im Leistungssport bringen, können auf den beruflichen Kontext übertragen werden: Motivation, Produktivität und konstruktives Denken werden erhöht, die individuelle Stressbewältigung wird verbessert und dadurch positiv Einfluss auf das Betriebsklima genommen.
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© Autor: Dr. Michael Kossakowski | Tel: 030 - 543 790 30 |
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