VerkaufspsychologieDie Verkaufspsychologie setzt sich mit dem menschlichen Verhalten in Kauf- und Verkaufsituationen auseinander. Im Detail befasst sie sich mit:
- dem psychischen Ablauf von Wahrnehmung,
- dem Schaffen und Wecken von Emotionen,
- der Überzeugung und Motivation,
- der kundenspezifischen Sprachanwendung und Kommunikation im Verkaufsgespräch.
Ihre Anwendung ist ein Hauptelement der Verkaufstechniken und kann auch Gegenstand gezielter Beeinflussung sein.
Hier eine Auswahl von verkaufspsychologischen Grundsätzen:
1. Instinkte/Grundmotivationen des Kunden ansprechen:
- soziale Anerkennung,
- Sicherheit und Geborgenheit,
- Vertrauen,
- Selbstachtung,
- Unabhängigkeit und Verantwortung.
2. Verkaufstechniken im Verkaufsgespräch anwenden.
3. Gestaltung des Geschäfts mit Hilfe verkaufspsychologischer Regeln:
- 24-Feet-Regel: das Schaufenster soll aus 24 feet (ca. 7,30m) wahrnehmbar sein (aus längerer Entfernung ist man noch desinteressiert, aus näherer Entfernung lenken die anderen Schaufenster ab);
- “My shop is my castle”-Regel: Wohlfühl-Atmosphäre gestalten: Beleuchtung, Temperatur, Hintergrundmusik, Düfte;
- Regel der natürlichen Rechtsorientierung: 90% aller Menschen tendieren dazu, rechts zu laufen oder nach rechts zu schauen, also auf der rechten Seite am Eingang (siehe 5-Schritte-Regel) die Bestseller platzieren;
- 5-Schritte-Regel: die ersten 5 Schritte des Eingangsbereichs frei von Waren halten, um einen entspannenden Übergang von der Fußgängerzone in das Geschäft zu ermöglichen;
- „Blocking“-Regel: Wege im Geschäft nicht geradlinig verlaufen lassen, sondern Kleiderständer, Tische etc. so platzieren, dass um sie herumgegangen werden muss und sie und die Waren Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
© Autor: Dr. Michael Kossakowski | Tel: 030 - 543 790 30 |
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